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Wann die Betriebsrente ins Bewerbungsgespräch gehört

Oft wird über die Betriebsrente erst nach der Probezeit gesprochen, und das ist meist zu spät.

Markus Riedel
Markus Riedel 10. Januar 2025

Die Betriebsrente wird oft erst spät im Arbeitsverhältnis angesprochen, meist zu spät. Dabei ist sie ein wichtiger Bestandteil des Employer Brandings und kann entscheidend dazu beitragen, Bewerbende zu überzeugen.

Vielfach treffe ich in der Praxis auf Situationen, in denen erst nach der Probezeit über die Betriebsrente gesprochen wird. Nicht gut.

Was wir unseren Kunden empfehlen

Unseren Kunden empfehlen wir drei Schritte: das Thema im Recruiting ansprechen, beim Onboarding konkret werden und klare Regeln festlegen.

Drei Schritte für Recruiting und Onboarding

Im Recruiting ansprechen

  • Ein einfacher Punkt auf deiner Gesprächs-Checkliste genügt, um das Thema frühzeitig zu platzieren. So zeigst du, dass ihr als Unternehmen Mitarbeitervorteile ernst nehmt.

Beim Onboarding konkret werden

  • Nutze die Einarbeitungsphase, um neuen Mitarbeitenden eure Betriebsrente verständlich und positiv zu erklären. Das stärkt die Bindung und schafft Vertrauen.

Klare Regeln festlegen

  • Etabliere klare Regeln, zum Beispiel eine Versorgungsordnung, und lege fest, wie ihr mit mitgebrachten Betriebsrenten umgeht. Das vermeidet Missverständnisse und reduziert Risiken.

Warum frühzeitig ansprechen?

Um dem Problem vorzubeugen. Wenn das Thema erst nach der Probezeit aufkommt, können Unklarheiten oder Unzufriedenheit entstehen.

Übrigens sind die meisten Mitarbeitenden dankbar, wenn der Arbeitgeber das Thema anspricht, da sie selbst unsicher sind, was mit einer bestehenden Betriebsrente beim alten Arbeitgeber passiert. Häufig schwingt die Angst mit, dass die Ansprüche verloren gehen. In Deutschland begegnet uns die mitgebrachte Betriebsrente eher als „lästiges Mitbringsel“ des vorherigen Arbeitgebers.