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Rentenatlas 2025: Frauen bekommen fast ein Viertel weniger Rente
Auch nach 35 Versicherungsjahren klaffen die Renten auseinander – zwischen Männern und Frauen, Ost und West, Nord und Süd.
Deutlich weniger Rente für Frauen und große regionale Unterschiede: Der neue Rentenatlas 2025 der Deutschen Rentenversicherung zeigt, wie es um die gesetzliche Rente in Deutschland steht. Auch nach 35 Versicherungsjahren klaffen die Renten auseinander – zwischen Männern und Frauen, Ost und West, Nord und Süd.
Durchschnittliche Altersrente nach mindestens 35 Versicherungsjahren
Brutto pro Monat
Die Zahlen
- Durchschnittliche Bruttorente bei mindestens 35 Versicherungsjahren: 1.692 €
- Männer: 1.892 €
- Frauen: 1.459 €, also rund 23 % weniger als Männer (umgekehrt bekommen Männer knapp 30 % mehr)
- Höchste Rente im Saarland (1.805 €), niedrigste in Thüringen (1.572 €)
Was viele unterschätzen: Diese Beträge sind vor Abzügen gerechnet, also ohne Kranken- und Pflegeversicherung und Steuern.
Was heißt das für uns?
Die gesetzliche Rente allein wird für viele nicht ausreichen, vor allem nicht im Alter mit steigenden Gesundheitskosten und Inflation. Zusätzliche Altersvorsorge ist kein Luxus, sie ist notwendig.
Gerade die betriebliche Altersversorgung (bAV) kann ein entscheidender Baustein sein:
- steuerlich gefördert
- mit Arbeitgeberzuschuss
- sicher und langfristig angelegt
Arbeitgeber sind mehr denn je gefragt, ihre Mitarbeitenden zu informieren und Angebote verständlich zu gestalten. Und Beschäftigte sollten die Chance nutzen, sich aktiv mit ihrer Vorsorge zu beschäftigen, am besten schon früh im Erwerbsleben.
Altersarmut verhindern wir nicht mit Absichtserklärungen, sondern mit konkreten Schritten. Der Rentenatlas liefert dafür einen Weckruf.
Quellen: Deutsche Rentenversicherung, Rentenatlas 2025, Grafik „Die Altersrenten“ (Rentenbestand Ende 2024).

Experte für betriebliche Altersvorsorge bei FINABRO. Begleitet Arbeitgeber bei Einführung, Übernahme und Prüfung von Versorgungszusagen.
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